Wie "Schwangermelonchaos" an seinen Namen kam
Eigentlich war der Plan, als Buch Nummer 2 den direkten Nachfolger zu „Ich bin dann mal schwanger“ zu veröffentlichen – aber mir lag dieses kleine und kurze Projekt von „Schwangermelonchaos“ sehr am Herzen. Ein Buch, in dem ich mich künstlerisch komplett eingebracht habe – denn es stammt nicht nur der Text aus meiner Hand, sondern sämtliche Grafiken.
Als ich begann, über mein neues Buch nachzudenken, wusste ich eines ganz genau: Es sollte ehrlich, lustig und ein bisschen frech werden – ein Geschenkbuch für all die werdenden Mütter, die sich zwischen Glück, Chaos und dem ständigen Gedanken „Moment, was passiert hier eigentlich gerade?“ wiederfinden. Aber wie sollte so ein Buch heißen?
Die Inspiration kam auf die charmanteste und unerwartetste Weise – beim Naschen. Ich saß da mit einem Stück Wassermelone, saftig, süß und ein bisschen klebrig, und plötzlich dämmerte mir: „So ist Schwangerschaft auch!“
Und der Rundlichkeitsaspekt konnte natürlich auch nicht außer Acht gelassen werden. Schwangersein macht nicht nur das Herz voller Vorfreude, sondern manchmal auch den Bauch – und das darf gern mit einem Augenzwinkern gesehen werden. Eine runde Melone symbolisiert perfekt diese Mischung aus Süße, Chaos und Wachstum – alles Eigenschaften, die jede Schwangerschaft ausmachen.
Dann begann das Spiel mit Worten. Mir schwebte der Gedanke „Melancholie“ im Kopf – das Wort beschreibt ja irgendwie Traurigkeit und Schwermut. Aber mal ehrlich: Schwanger sein ist alles andere als nur traurig. Zwischen kuriosen Gelüsten, körperlichen Veränderungen und den immer wiederkehrenden Fragen von Freunden, Familie oder Fremden ist es eher ein chaotisches, buntes Abenteuer. Also dachte ich mir: Warum nicht Melonchaos statt Melancholie? Saftig, wild, ein bisschen klebrig – und trotzdem absolut charmant.
So entstand der Name „Schwangermelonchaos“. Er fängt den Humor, das Chaos und die kleinen Absurditäten der Schwangerschaft ein – und genau das wollte ich auch in meinem Buch zeigen. Von kuriosen Gelüsten über ungefragte Ratschläge bis hin zu Momenten, in denen man sich selbst fragt: „Was passiert hier eigentlich gerade?“ – alles findet seinen Platz zwischen den Seiten.
Für mich war von Anfang an klar: Dieses Buch sollte ein Geschenk sein. Ein Geschenk, das tröstet, zum Lachen bringt und zeigt: Du bist mit all den verrückten Gefühlen und kleinen Katastrophen dieser neun Monate nicht allein. Gleichzeitig wollte ich, dass jede Schwangere, die es aufschlägt, denkt: „Ja! Genau so ist es!“ – und vielleicht zwischendurch auch über sich selbst lachen kann.
„Schwangermelonchaos“ ist also mehr als nur ein Titel. Es ist ein Versprechen: Humor, Ehrlichkeit und ein bisschen Selbstironie – genau die Mischung, die man braucht, um die verrücktesten neun Monate des Lebens zu überstehen.